Wie nimmt man eigentlich ab?

Nachdem wir uns in den ersten beiden Wochen des #ernährungsdonnerstag damit beschäftigt haben, wie es eigentlich dazu kommt, dass ein Mensch zunimmt und wie wir die Makronährstoffe am besten aufteilen, geht in dieser Woche um ein Thema, das für viele zum kommenden Sommer bestimmt spannend ist:

Wie nimmt man eigentlich ab?

Auch diese Frage lässt sich im Prinzip wieder ganz einfach beantworten: indem du weniger Kalorien zu dir nimmst, als dein Körper verbraucht.

Es handelt sich dabei um ein Naturgesetz. Dein Körper verbraucht am Tag eine bestimmte Anzahl an Kalorien, um grundlegende Funktionen aufrecht zu erhalten. Außerdem benötigt er die Energie, die er aus der Nahrung erhält, damit du beispielsweise Power für Sport oder Spaziergänge hast. Wenn du nun also weniger Energie in Form von Kalorien zu dir nimmst, als dein Körper verbraucht, dann erzeugst du ein Kaloriendefizit. Wenn dein Körper folglich nicht ausreichend Energie durch Nahrung bekommt, dann zapft er seine eigenen Reserven an. Diese Reserven hat er in Zeiten eingelagert, in denen du ein Kalorienüberschuss erzeugt hast, also mehr Energie/Kalorien aufgenommen, als verbraucht hast. (Ich spreche hier diejenigen an, die Übergewichtig sind und abnehmen möchten. Wenn du Untergewicht hast und dein Körper keine Fettreserven mehr hat, dann fängt er an, deine Muskeln abzubauen! Darauf, was passiert, wenn du unter weniger Kalorien als deinen Ruheenergieumsatz zu dir nimmst, kommen wir in den nächsten Wochen auch noch noch).

Was ist also zu tun?

Ein Kaloriendefizit zwischen 500-800 kcal am Tag erzeugen. Das funktioniert am besten, wenn du Kalorien trackst. Dafür gibt es viele unterschiedliche kostenlose Apps, mit denen du das ganz fantastisch tun kannst. Wie du siehst ist abnehmen eigentlich ganz unspektakulär. Ich habe dir hier keine abgefahrene neue Technik oder Diät gezeugt, sondern Physik. Und das ist kein Geheimnis. In den nächsten Wochen möchte ich dir noch weitere Tipps an die Hand geben, zum Beispiel wie hoch dein Kaloriendefizit sein sollte, was der Grund- und Energieumsatz ist und noch vieles mehr.

Abschließend sei noch gesagt: nimm Lebensmittel zu dir, die voluminös, ballaststoff- und wasserreich sind. Wie zum Beispiel Gemüse. Dein Magen wird gefüllt und Gemüse hat dabei wenige Kalorien auf 100g Gemüsegewicht. Erhöhe dein Kaloriendefizit, indem du Kalorien durch sportliche Aktivitäten verbrennst! Aber Achtung, sorge dafür, dass dein Körper mit ausreichend Nährstoffen versorgt wird und vermeide Extreme wie unter 1200 kcal/Tag zu essen. Eine Kalorien reduzierte Mischkost ist zur Gewichtsreduktion die sinnvollste Maßnahme.

Noch mal wiederholt: um 1kg abzunehmen, musst du 7000 kcal einsparen.

Ich hoffe, dass ich dir hiermit weiterhelfen konnte. Falls du Fragen hast, immer gerne her damit. Ansonsten bleibt mir nur zu sagen:

Bleib am Apfel!
Deine Vanessa

 

 

2 Gedanken zu „Wie nimmt man eigentlich ab?

  1. Liebe Vanessa,
    dank deinem Kommentar auf meinem Blog bin ich hierher gekommen und habe gleich mit Begeisterung gelesen!
    Das Thema gesunde Ernährung beschäftigt mich immer mehr – aber es fällt mir teilweise auch ziemlich schwer.
    Besonders hilfreich fand ich deinen Beitrag mit den 10 Regeln zu gesunder Ernährung (der ist direkt in der Favoritenliste gelandet :-)).

    Zu dem Beitrag hier: Um 1 kg abzunehmen, 7.000 Kalorien.. uiuiui. Das ist leicht demotivierend. 😉 Aber man will ja auch gesund abnehmen. Langfristig ist eine Abnahme ohnehin nur mit einer Ernährungsumstellung zu erreichen, denke ich. Oder?
    Die Auswahl an Apps zum Kalorien tracken ist riesig. Kannst du eine empfehlen?

    Alles Liebe,
    Chrissi

    1. Liebe Chrissi,
      vielen Dank für deinen Kommentar! Es freut mich, dass dir der „10 Regeln der gesunden Ernährung“ Beitrag gefallen hat!
      Um dir ein wenig Motivation zurück zu geben: 3500 kcal in der Woche zu sparen ist gut machbar. Das würde eine Abnahme von 0,5 kg pro Woche bedeuten.
      So eine Abnahme dauert dann vielleicht etwas länger, ist dafür aber auch langfristig umsetzbar.
      Mit der Ernährungsumstellung hast du recht. Denn durch die aktuelle Ernährungsweise sind die meisten Übergewichtigen ja überhaupt erst zu ihrem Übergewicht gekommen :). Daher sollte derjenige der abnimmt, nach der Abnahme auch auf keine Fall zurück in das alte Ernährungsmuster fallen.
      Die Sache mit den Apps ist eine gute Frage. Ich habe bisher auch noch keinen Favoriten und wechsel die Apps gelegentlich. Zur Zeit nutze ich „my fitness pal“, davor hatte ich FDDB. Ich denke letztendlich ist es Geschmackssache, welche App einem persönlich von der Optik und der Handhabung am besten gefällt. Da die meisten Apps in der Basis Version kostenlos sind, kann man sich zu Glück ohne Bedenken durchprobieren :).
      Alles Liebe,
      Vanessa

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